Marina Frenk

Am Literaturtelefon unter 0431/901-8888 und www.literaturtelefon-online.de liest Marina Frenk aus ihrem im Verlag Klaus Wagenbach erschienenen Romandeb√ľt ‚Äěewig her und gar nicht wahr‚Äú. Die Aufnahme entstand im Rahmen der LeseLounge im Literaturhaus SH (veranstaltet vom Jungen Literaturhaus SH mit freundlicher Unterst√ľtzung der Investitionsbank SH und des Freundeskreises des Literaturhauses SH) am 5.2.2020.


Die junge K√ľnstlerin Kira lebt mit Marc und dem gemeinsamen Sohn Karl in Berlin. Sie gibt Malkurse f√ľr Kinder, hat lange nicht ausgestellt, lange nichts gemalt ‚Äď und zweifelt. Ihre Beziehung zu Marc ist sprach- und ber√ľhrungslos. Ihre leicht verr√ľckte Freundin Nele fragt manches, versteht viel und lacht gern, w√§hrend Kira glaubt, in die Zukunft zu sehen und die Vergangenheit zu erfinden.In den neunziger Jahren ist sie mit ihren Eltern aus Moldawien nach Deutschland gezogen, irgendwo angekommen ist aber keiner in ihrer russisch-j√ľdischen Familie. Kira betrachtet nicht nur das eigene Leben, mitunter zynisch und distanziert, sondern auch das ihrer Vorfahren, die sie teilweise nur von Fotos kennt. Sie reist nach New York, Israel und Moldawien, versucht, die Geschichten zu begreifen und in ihren gro√üformatigen Bildern zu verarbeiten.

Marina Frenk wurde 1986 in Moldawien geboren und lebt seit 1993 in Deutschland. Sie ist Schauspielerin und Musikerin, unter anderem am Schauspiel K√∂ln, am Maxim Gorki Theater und am Schauspielhaus Bochum. 2016 erhielt sie zusammen mit Sibylle Berg den 65. H√∂rspielpreis der Kriegsblinden f√ľr ‚ÄěUnd jetzt: die Welt!‚Äú. Ihr H√∂rspiel ‚ÄěJenseits der Kastanien‚Äú wurde mit dem Europ√§ischen CIVIS Radiopreis 2017 ausgezeichnet.

Wikipedia √ľber die Autorin

Verlag: Verlag Klaus Wagenbach

Foto: Emanuela Danielewicz

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