Sandra Hoffmann

Am Literaturtelefon unter 0431/901-8888 und www.literaturtelefon-online.de liest Sandra Hoffmann aus ihrem bei Hanser, Berlin erschienenen Roman „Paula“. Die Aufnahme entstand im Rahmen einer Lesung im Literaturhaus Schleswig-Holstein am 23.1.2018.



Sandra Hoffmann legt mit ihrem fünften Roman „Paula“ ein Memoir vor, das sich liest wie ein Familienroman. In eindringlicher Sprache erzählt sie eine Geschichte, die das Ausschweigen der Lebenserzählungen dreier Frauengenerationen ihrer eigenen Familie thematisiert. Wer war die Großmutter Paula, wie war ihr Leben und wer war Großvater, der Mann, der die Mutter zeugte? Was bedeutet das Beschweigen dieser Fragen für die Positionierung der Autorin, die auf Spurensuche nach der eigenen Identität geht und dabei geschickt Realität und Fiktion vermischt.

Für „Paula“ wird Sandra Hoffmann am 20. März mit dem Hans-Fallada-Preis 2018 der Stadt Neumünster ausgezeichnet. In schmerzhafter Intensität liefere das Buch ein berührendes Stück Zeitgeschichte, so die Jury-Begründung.

Sandra Hoffmann, 1967 geboren, Literatur-wissenschaftlerin und mehrfach ausgezeichnete Autorin, lebt als freie Schriftstellerin in München. Sie arbeitet für das Literaturhaus, unterrichtet kreatives Schreiben und schreibt für das Radio. Für ihren letzten Roman „Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist“ (2012) erhielt sie den Thaddäus-Troll-Preis.

Wikipedia ĂĽber die Autorin

Verlag: Hanser, Berlin

Foto: Martin Fengel

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