Therese Chromik

Am Literaturtelefon unter 0431/901-8888 und www.literaturtelefon-online.de liest Therese Chromik aus ihrem neuen im Verlag Vorwerk 8 erschienenen Lyrikband „Blau ist mein Hut“. Die Aufnahme entstand im Umfeld einer Lesung im Literaturhaus S.-H. am 25.9.2019.



Die Sprache der Gedichte von Therese Chromik ist transparent und klar. Sie gibt den Lesern keine RĂ€tsel auf und ist doch voller poetischer Schönheit. Ihre Lyrik ist hochreflektiert. Durchdacht, geprĂŒft, kein Wort zu viel, kein Wort zu wenig, oftmals reine Essenz. Zugleich lösen ihre Gedichte Emotionen aus und haben dadurch Bestand. Dieser vorherrschende Dreiklang von Hand-, Kopf- und Herzwerk hebt ihre Dichtung deutlich aus dem AlltagsgetĂŒmmel der publizierten Gebrauchs- und Verbrauchslyrik heraus. Der dichterische Kosmos Chromiks liegt offen; ein Angebot in ÜberfĂŒlle – Leserin und Leser sind aufgefordert, ihn zu entdecken. Vielleicht finden sie darin Gedichte, die sie ansprechen, berĂŒhren, begleiten – vielleicht fĂŒr eine lange Zeit.

Therese Chromik, am 16. Oktober 1943 in Liegnitz geboren, studierte Philosophie, Germanistik, Geographie und Kunst in Marburg und Kiel und unterrichtete an Gymnasien in Kiel und Husum, wo sie auch lebt und arbeitet. Seit vielen Jahren leitet sie WerkstĂ€tten fĂŒr kreatives Schreiben mit SchĂŒlerInnen und Erwachsenen. DarĂŒber auch Veröffentlichungen und LehrauftrĂ€ge an der Erziehungswissenschaftlichen FakultĂ€t der UniversitĂ€t Kiel. Bis 2007 war sie Schulleiterin der Theodor-Storm-Schule Husum. Sie ist FachbeirĂ€tin fĂŒr Literatur in der GEDOK SH und war im Sommer 2008 Dozentin fĂŒr Literatur und Kreatives Schreiben in der Junior Akademie St. Peter Ording.

Auszeichnungen (Auswahl): Landespreis der GEDOK, Andreas-Gryphius-Förderpreis, VS-Reisestipendium des AuswĂ€rtigen Amtes, Preis der GEDOK Rhein-Main-Taunus, Stipendium des KĂŒnstlerhauses Edenkoben.

Therese Chromik war am Literaturtelefon zuletzt im Juli 2018 mit einer Gedichtauswahl zu hören.

Autorin: www.theresechromik.de

Verlag: Verlag Vorwerk 8

Foto: ögyr

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