{"id":4343,"date":"2022-04-17T18:55:27","date_gmt":"2022-04-17T16:55:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literaturtelefon-online.de\/?page_id=4343"},"modified":"2022-07-03T21:13:53","modified_gmt":"2022-07-03T19:13:53","slug":"lena-gorelik","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.literaturtelefon-online.de\/?page_id=4343","title":{"rendered":"Lena Gorelik"},"content":{"rendered":"<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Am Literaturtelefon unter der Rufnummer 0431\/901-8888 und auf www.literaturtelefon-online.de liest Lena Gorelik aus ihrem im Mai 2021 im Rowohlt Verlag erschienenen Roman <em>\u201eWer wir sind\u201c<\/em>. Die Aufnahme entstand bei einer Lesung am 25.4.2022 im Literaturhaus Schleswig-Holstein im Rahmen der Reihe \u201e1700 Jahre j\u00fcdisches Leben in Deutschland\u201c. Die Lesung wurde veranstaltet vom Literaturhaus SH, dem Zuwanderungsbeauftragten des Landes SH, der J\u00fcdischen Gemeinschaft SH und der Landesweiten Informations- und Dokumentationsstelle Antisemitismus (LIDA SH).<\/p>\n<p><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-4343-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.literaturtelefon-online.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/lena_gorelik_wer_wir_sind.mp3?_=1\" \/><a href=\"http:\/\/www.literaturtelefon-online.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/lena_gorelik_wer_wir_sind.mp3\">http:\/\/www.literaturtelefon-online.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/lena_gorelik_wer_wir_sind.mp3<\/a><\/audio><br \/>\n<br \/>\nDie 1981 in Leningrad geborene Autorin russisch-j\u00fcdischer Herkunft erz\u00e4hlt in ihrem neuen Roman von ihren Einwanderungserfahrungen und wie eine Frau zu sich selbst und zu ihrem Platz im heutigen Deutschland findet. Mit ihrer Heldin in <em>\u201eWer wir sind\u201c<\/em> schl\u00e4gt sie einen an Autobiografisches angelehnten Weg ein:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-4345\" style=\"margin-left: 40px;\" src=\"http:\/\/www.literaturtelefon-online.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/lena_gorelik.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"414\" srcset=\"http:\/\/www.literaturtelefon-online.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/lena_gorelik.jpg 300w, http:\/\/www.literaturtelefon-online.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/lena_gorelik-217x300.jpg 217w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>St. Petersburg\/Ludwigsburg 1992. Ein M\u00e4dchen reist mit den Eltern, der Gro\u00dfmutter und ihrem Bruder nach Deutschland aus, in die Freiheit. Was sie daf\u00fcr zur\u00fcckl\u00e4sst, sind ihre geliebte H\u00fcndin Asta, die M\u00e4rchen-Telefonnummer und fast alles, was sie mit Djeduschka, Opa, verbindet \u2013 letztlich ihre Kindheit. Im Westen merkt die Elfj\u00e4hrige, dass sie jetzt eine andere und \u201edie Fremde\u201c ist.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr die Eltern ist es schwer, im Sehnsuchtswesten w\u00e4chst ihre russische Nostalgie; und die stolze Gro\u00dfmutter, die mal einen Betrieb leitete, ist hier einfach eine alte Frau ohne Sprache. Das erst fremde Deutsch kann dem M\u00e4dchen helfen \u2013 beim Erwachsenwerden, bei der Eroberung jenes erhofften Lebens. Aber die Vorstellungen, was Freiheit ist, was sie erlaubt, unterscheiden sich zwischen Eltern und Tochter immer mehr &#8230;<\/p>\n<p>Lena Gorelik kam 1992 zusammen mit ihrer russisch-j\u00fcdischen Familie als \u201eKontingentfl\u00fcchtling\u201c nach Deutschland. Sie ging in Baden-W\u00fcrttemberg zur Schule. Nach ihrer Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in M\u00fcnchen absolvierte sie den Elitestudiengang \u201eOsteuropastudien\u201c.<\/p>\n<p>Ihr erster Roman <em>\u201eMeine wei\u00dfen N\u00e4chte\u201c<\/em> (2004) wurde vom Magazin \u201eb\u00fccher\u201c als \u201eder beste neue Roman \u00fcber Deutschland und absolut hinrei\u00dfendes Buch\u201c gelobt. <em>\u201eHochzeit in Jerusalem\u201c<\/em> (2007) war nominiert f\u00fcr den Deutschen Buchpreis 2007. Im M\u00e4rz 2012 folgte das erste Sachbuch <em>\u201eSie k\u00f6nnen aber gut Deutsch\u201c<\/em>. Die Autorin wurde mit dem Bayerischen Kunstf\u00f6rderpreis, dem Ernst-Hoferichter-Preis und dem F\u00f6rderpreis Friedrich-H\u00f6lderlin-Preis der Stadt Bad Homburg ausgezeichnet. 2013 erschien ihr bislang letzter Roman <em>\u201eDie Listensammlerin\u201c<\/em>. Lena Gorelik lebt mit ihrer Familie in M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Autorin: <a href=\"http:\/\/www.lenagorelik.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.lenagorelik.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lena_Gorelik\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikipedia \u00fcber die Autorin<\/a><\/p>\n<p>Verlag: <a href=\"https:\/\/www.rowohlt.de\/buch\/lena-gorelik-wer-wir-sind-9783737101073\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rowohlt Verlag<\/a><\/p>\n<p>Foto: Charlotte Troll<\/p>\n<p>literaturtelefon-online.de | Telefon: 0431\/901-8888<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Literaturtelefon unter der Rufnummer 0431\/901-8888 und auf www.literaturtelefon-online.de liest Lena Gorelik aus ihrem im Mai 2021 im Rowohlt Verlag erschienenen Roman \u201eWer wir sind\u201c. Die Aufnahme entstand bei einer Lesung am 25.4.2022 im Literaturhaus Schleswig-Holstein im Rahmen der Reihe \u201e1700 Jahre j\u00fcdisches Leben in Deutschland\u201c. Die Lesung wurde veranstaltet vom Literaturhaus SH, dem Zuwanderungsbeauftragten [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"parent":4362,"menu_order":1,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-4343","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.literaturtelefon-online.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4343","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.literaturtelefon-online.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.literaturtelefon-online.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literaturtelefon-online.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literaturtelefon-online.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4343"}],"version-history":[{"count":6,"href":"http:\/\/www.literaturtelefon-online.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4343\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4397,"href":"http:\/\/www.literaturtelefon-online.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4343\/revisions\/4397"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literaturtelefon-online.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4362"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.literaturtelefon-online.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4343"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}