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Stephan Turowski „Und jetzt bist du nackt“ 30.4. - 13.5.2007

Lyrik

In der Liebe ist es wichtig, über den eigenen Schatten zu springen. Jeder kennt die Momente nach den großen Intimitäten, wenn man aus dem Raum tritt und in den Spiegel schaut, um sich zu vergewissern, dass man noch da ist. Doch Vorsicht - die Rollen könnten vertauscht worden sein, während man sich nur einmal umgedreht hat. Turowskis Gedichte sind anspielungsreiche Elegien, die bei aller echten Trauer das Lächeln über die absurde Komödie durchscheinen lassen, die wir noch im Schmerz mit uns selber spielen - und über die Freude, die uns das bereitet.

Der in Kiel lebende Stephan Turowski liest am Literaturtelefon Kiel unter 0431/901-1156 und am „Literaturtelefon online“ aus seinem 2006 erschienenen Debüt-Lyrikband „Und jetzt bist du nackt“.

Turowski wurde 1972 in Bremen geboren und wuchs in Hannover und Schramberg im Schwarzwald auf. Er studierte in Tübingen und arbeitet seit 1998 als freier Journalist. Neben seiner Tätigkeit als Musikkritiker für die „Stuttgarter Zeitung“ (seit 2000) und die „Kieler Nachrichten“ schrieb Turowski Theaterstücke wie z.B. „Dschungelland“, das 2004 im Rahmen der „Stunde Null“ im Landestheater Tübingen aufgeführt wurde. Seine Gedichte wurden in Literaturzeitschriften wie „Bella triste“, „EDIT“ und „Manuskripte“ veröffentlicht, 2005 ist seine Lyrik mit dem Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg ausgezeichnet worden.
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