Doris Runge „die dreizehnte“ 3.9. - 16.9.2007
Lyrik
„Jagdlied“, „Kommt Zeit“, „Wintergrün“, „Grund genug“, „Trittfeste Schatten“, „Du also“, knapp wie diese Buchtitel sind auch die Gedichte, mit denen sich Doris Runge ihren Ruf als eine der wichtigsten gegenwärtigen Lyrikerinnen erschrieben hat: Knapp, mit wenigen Worten genauestens gesetzt lassen ihre Gedichte poetische Bilder entstehen, die weit über die Verse hinaus verweisen und sich dem Leser in ihrem Beziehungsreichtum öffnen. Immer wieder klingt eine feine Ironie durch die interpunktionslosen Zeilen, die dadurch mehrdeutigen Charakter annehmen und auf verschiedene Weise gelesen werden können.
Nun hat die Landeskunstpreisträgerin (1998) und erste Liliencron-Dozentin (1997) ihre neue Sammlung von Gedichten veröffentlicht (bei DVA): „die dreizehnte“. Und wieder hat sie in ihren unverwechselbaren Ton gefunden. Daraus liest sie am Literaturtelefon Kiel unter der Rufnummer 0431/901-1156 und auch im Internet unter www.literaturtelefon-online.de.
Doris Runge erhielt u.a. folgende Auszeichnungen: 1985 den Friedrich-Hebbel-Preis, 1997 den Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg sowie 1998 den Kunstpreis des Landes Schleswig-Holstein. 1997 hatte sie die Liliencron-Dozentur für Poetik an der Universität Kiel und 1999 die Professur für Poetik an der Universität Bamberg inne. 2007 wurde sie mit dem Ida-Dehmel-Literaturpreis ausgezeichnet.